Anfang August 1968 kommt Dietrich Erichson, dessen wiederholten Heiratsantrag Gesine Cresspahl endlich angenommen hatte, auf einem Flugplatz bei Helsinki ums Leben. Wie schon bei Jakob Abs ist sie, die „doppelte Witwe“, bei der Beerdigung ihres Partners nicht dabei. Anita Gantlik vertritt sie in Finnland und unterstützt sie auch dabei, vor ihrer Abreise nach Prag Marie… 51. Lesung: Doppelte Witwe weiterlesen
Kategorie: Die Woche mit Frau Cresspahl
52. Lesung: In den Westen
Kurz vor Gesine Cresspahls Abreise nach Prag wird uns Wichtiges berichtet: über das Schicksal von Mrs. Ferwalter, den Prozess gegen den Mitschüler Dieter Lockenvitz, Gesines Weggang in den Westen, aber auch die Ankunft ihrer Tochter Marie. „In Mauthausen wurde ich befreit“ (11. August 1968) Kurz vor Gesine Cresspahls Abreise nach Prag wird das bislang nur… 52. Lesung: In den Westen weiterlesen
53. Lesung: Abschied, nicht nur von New York
„Endlich sind wir angekommen, wo meine Erinnerung Bescheid weiß,“ sagt Marie am Ende des letzten South-Ferry-Tages. Am 17. August 1968 ist die Vergangenheit ihrer Mutter dann auch die eigene, wenn die Rede von beider Ankunft in New York im Jahr 1961 ist. Am 19. August 1968 rasen Johnson und seine Hauptfigur durch die Nachrichten, die… 53. Lesung: Abschied, nicht nur von New York weiterlesen
Nachwort: Mein Jahr mit Frau Cresspahl
Unter den Leser*innen von Uwe Johnson gibt es zuweilen Debatten darüber, was der wichtigste Satz in diesem Romanwerk ist. Für mich ist es ein Satz, der am 7. Februar 1968 fällt: „Damit du nicht raten mußt, so wie ich.“ Gesine Cresspahl sagt ihn zu ihrer Tochter Marie, und mir scheint er aus drei Gründen besonders… Nachwort: Mein Jahr mit Frau Cresspahl weiterlesen